Unser Kritik-System | Film-Freak

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Unser Kritik-System

Viele Leser fragen sich, wonach wir Filme bewerten, wieso zum Beispiel „Matrix“ 5/5 Sternen bekommt und „Der Blob – Schrecken ohne Namen“ nicht einmal halb so viele. Deswegen wollen wir euch mit diesem Beitrag Transparenz bieten, um so das Bewertungs-System etwas offener zu machen.

Bewertete Filme (Ausschnitt #1)Welche Teil-Kriterien gibt es und warum?

Wir haben uns die Bereiche Schauspieler, Story, Regie, Filmmusik und Nachbearbeitung raus gesucht. Das hat einen einfachen Grund: Hiermit bewerten wir alle beim Film nennenswerten Inhalte und können sie einzeln kritisieren. So gehört der technische Stab zum Beispiel zum Bereich Regie und Nachbearbeitung (teils, teils). Aber es ist auch möglich klar zu trennen (Story ist und bleibt Handlung und Schnitt gehört zu Regie).

Am Ende der Kritik wird dann natürlich noch einmal ein Fazit gezogen, eine Empfehlung ausgesprochen und der Film mit eventuellen Nachfolgern oder Vorgängern verglichen, wodurch ein Film in der Wertung auch wiederum steigen oder fallen kann (innovativ etc.). Bisher haben wir noch keine effizientere oder objektivere Bewertungsmethode gefunden, falls ihr aber Ideen habt könnt ihr uns diese gerne per Mail an kritiken@film-freak.net mitteilen.

Wie entsteht eine Kritik?

"Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2" (Szenenbild)

© 2011 Moving Picture Company (MPC)

Jeder Film wird von einem offiziellen Kritiker von Film-Freak (einem Auserwählten, wie rechts im Bild) angesehen. Das bedeutet, dass der Wertende auf jeden Fall Ahnung von diesem Genre besitzen muss (er hat optimaler Weise schon sämtliche wichtige Filme aus diesem Bereich verinnerlicht und kann diese auch vergleichend heran ziehen), außerdem weiß er über film-technische Besonderheiten bescheid und kann mit Begriffen wie „Halbtotale“ oder „22mm-Film“ etwas anfangen. Während des Schauens macht er sich Notizen und hält die wichtigsten Punkte für sich selber fest.

Danach setzt er sich an den Computer und beginnt mit der eigentlichen „Arbeit“. Er ordnet dem Film eine Wertung zu, indem er zuerst jeden Teil-Wertungs-Aspekt bewertet und dann eine Gesamtwertung errechnet. Dies ist immer ein bisschen subjektiv, so dass ihr gerne getrost einen Stern dazu rechnen oder abziehen könnt.

Wie ihr seht ist dieser Vorgang so objektiv wie möglich, aber wir sind nun einmal alle Menschen und keine Maschinen und können deswegen leider niemals eine objektive Kritik abliefern. Sie wird immer etwas subjektiv bleiben.