„Touch me not“ – Aussenseiter gewinnt Goldenen Bären | Film-Freak

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„Touch me not“ – Aussenseiter gewinnt Goldenen Bären

Leo
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Von Leo
Veröffentlicht am Samstag, 24.02.2018, um 23:21 Uhr
"Touch Me Not" (Plakat) - © 2018

Die Berlinale ging mit einer Überaschung zu Ende. Mit „Touch me not“ gewinnt ein progressiver Experimentalfilm den Hauptpreis der Berliner Filmfestspiele. Ein Streifen den nur wenige auf dem Zettel hatten und auch die Preisträger selbst waren überascht.

Nach dem Gewinn gab Adina Pintilie, Regisseurin des Siegerfilmes „Touch me not“ als Statement ein überaschtes „Das haben wir nicht erwartet“ zu Protokoll. Ihr Film erregt Aufmerksamkeit. Soviel ist sicher. Der radikale experimentelle Streifen mit expliziten Sex- Szenen veranlasste viele Zuseher bei der Vorführung während der 68. Berliner Filmfestspiele den Saal zu verlassen. Zu Roh der Sex auf der Leinwand und zu hart und ungefiltert das gezeigte. Die rumänische Regisseurin möchte, wie sie selbst sagt mit ihrem Film die Spielarten und Grenzen menschlicher Sexualität erforschen. Dabei werden einige Tabus gebrochen. Oder wie Pintilie selbst sagt „versucht Schamgrenzen abzubauen“. Tom Tykwer, diesjähriger Jury- Präsident der Berlinale begründete die Preisvergabe mit den Worten „Wir wollten nicht nur würdigen was das Kino kann, sondern auch wo es vielleicht noch hingehen kann“.

Ist die radikale Doku ein würdiger Sieger?

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