Der 4K-UHD-Betrug | Film-Freak

Kolumne

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Der 4K-UHD-Betrug

Dominik Schuierer
Veröffentlicht am Freitag, 20.05.2016, um 19:27 Uhr
Achtung:

Diese Kolumne stellt nur die Meinung des Autors dar und nicht die der gesamten Film-Freak Redaktion!

Wenn´s den ehemals exorbitant kostenträchtigen Plasmabildschirm gerade mit einem Gammablitz zerrissen hat oder inzwischen alle Kollegen in der Firma einen größeren (Fernseher) ihr eigen nennen und man sich rein folglich rein protztechnisch auf argumentativ dünnem Eis fühlt – ja dann ist es Zeit, über den Kauf eines neuen Bildwerfers zu reflektieren. Der gefaltete Ratgeber des örtlichen Qualitätsmarktes gibt Hilfestellung: „4K muss es sein!“ Stimmt das?

4-Katastrophe im Anmarsch

Ein schlechtes Gedächtnis taugte seit jeher als recht gemächlich opportunes Ruhekissen. Die Einführung der neuen 4K (oder genauer „UHD“) Technologie wurde wohl von den identischen Quartals-Alzheimern aus der Marketingabteilung verbrochen, die uns bereits vor vielen Jahren mit ihrem unausgegorenen Technikschrott beglückten. In der Filmwelt würde der Trailer begeistert verkünden: „Ultra HD von den Machern von HDReady, HDCP und HDMI – jetzt erst recht!“

Durcheinander schon in der Vergangenheit

Lange ist´s her – die Zeit des analogen Mediensterbens. Eine DVD brachte damals endlich eine erträglich gute Qualität auf die Mattscheibe. Wir humpelten quasi an der Schwelle zur voll digitalen Signalkette dahin. Keck dümpelten sogar schon digitale Satellitenkanäle durch den Äther und HDMI war beinahe so richtig marktreif. Die „wahren Kenner“ verbanden ihre Wiedergabegeräte über drei oder vier analoge „Komponenten Kabel“ mit dem Bildschirm. Das waren die Freaks. Und natürlich sah es (eingebildet) gleich viel besser aus. Klar, wenn Luminanz und Chrominanz getrennt oder gar in RGB übertragen werden, muss das Bild ja besser werden. Die niedrig auflösende „Super VHS“ Realsatire auf der Mattscheibe gab schreiend ihr stummes Zeugnis: Ein schlechtes System wird durch überlegene Kabel selten real leistungsfähiger (oder wie der Fachmann leger verlautet: „Shit in, Shit out“.

Der wirkliche Fortschritt überrannte uns erst in Form des (digitalen) HDMI Kabels. Endlich wurde der unsäglich gigantomanische SCART Stecker abgelöst. Juhu! Das Bild verbesserte sich schlagartig (meist). Zumindest erreicht zum ersten Mal die vollständige Bildqualität unsere Augen, die unser staubiges Fernsehsystem offerieren kann. Dafür konnten ab sofort Videoabspieler und Satreceiver nicht mehr den Fernseher einschalten. Das ist bis heute in einigen Gerätekonstellationen so geblieben (der normierte Beelzebub grinst: CEC).

Mehr: Auflösung

So langsam verirrten sich Flachbildschirme auf die Ladentische. Aber so richtig passen wollten sie nicht. Bei „Full High Definition“ mit 1920 x 1080 Bildpunkten mussten die meisten verschämt mit den Pixeln zucken: „Haben wir nicht“. Vielmehr überraschten einige Panels mit „interessanten“ Auflösungen der Art „1368 x 768“, die die älteren unter uns verflucht an analoge VGA Röhrenmonsterle erinnern. „Der Mist muss unter´s Volk“ und man nannte die Kampagne „HD Ready“. „Tschakka“ schreit der Business-Kasper und klebt aussagelose Aufkleber auf den Elektronik Schrott vom letzten Jahr.

Das Vergessen heilt viele Wunden. Auch dem am besten geil geizenden  Hifi-F(l)ach(bildschirm)-Markt gehen letztendlich die Altgeräte aus und so mussten irgendwann unausweichlich passende Panels produziert werden. „Juhu! Zeit für einen neuen Aufkleber“ – frohlocken die Marketing Faultiere. „Full HD“ war in aller Munde. Und jetzt wird alles gut? Denkste!

Mehr: Full HD

Denn der Teufel steckt im Detail. Da fühlt er sich wohl. Denn nicht alle (neuen) Volksempfänger verstanden es (kinoübliche) 24 Bilder pro Sekunde wiederzugeben. Das Bildraten Konvertierungschaos brach aus (damit leben wir bis heute und kaum einer hat es so richtig bemerkt). Auch will ich gar nicht auf die Irrungen und Wirrungen verschiedener Kopierschutzeskapaden der Content Monopolisten eingehen. Nicht alles funktionierte mit allem. Und wer als Kunde hatte schon eine Chance, im Dickicht aus „Upsampling“, „Ethernet over HDMI“, „HDCP“, „AVR“ und „Overscan“ herauszubekommen, welcher Teil des zusammengemurksten Highclass-HighPrice Schrotts für das mittelklasse Bild verantwortlich zeichnen könnte.

Mehr: Kontrolle

Beruhigend, dass der neue Blu-ray Player beim Einlegen einer aktuellen Scheibe sich Gedanken über die Gesamtsicherheit des Systems macht. Denn findet er ein verdächtiges Gerät beschließt der Hifi Denunziant dank „Advanced Access Content System“ (AACS), ab jetzt nur noch „Auflösung nach Vorschrift“ zu spielen. Die Anlage wird ab sofort heruntergefahren auf SD, bis der Anwender die Lücke geschlossen hat. Ja das geht! Da wiehert der Kopierschutz-Fuchs (und der Hersteller eines bekannten „Problemumgehungtools“) vor Lachen. Eine rechtmäßig gekaufte Blu-ray nimmt die gesamte Anlage vorläufig als Geisel.

Ab jetzt wird alles besser: Mehr UHD

Gleich vorweg sprechen wir natürlich völlig korrekt nicht von „4k“, denn das würde ja 4096 Spalten implizieren, sondern über „UHD“ (weil es nur 2 x 1920 = 3840 Spalten sind). Woher diese Unterscheidung kommt, hat sich mir noch nie erschlossen. Ich erinnere mich an die Differenzierung der Audioformate zwischen CDs (44,1 kHz Samplerate) und DAT (48 kHz): es ergibt keinen Sinn, aber dafür das Kopieren problematischer.

Gerne würde ich mehr Details explorieren, aber mein Chefredakteur schreibt gerade Wutnachrichten: „Viel zu technisch! Fakten, Fakten, Fakten und an den Laser denken“. Ok. Mit dem blauen Laser hat ja für viele alles angefangen.

UHD pixelt mit vierfacher Punktzahl gegenüber „Full-HD“. Blöd nur, dass viele Qualitätsfernsehgucker oft nur mit 720p (also „kleiner“ HD Auflösung) vom Satelliten versorgt werden. UHD über Satellit wurde bisher in Deutschland für das frei empfangbare Fernsehen nicht angeplant (man denkt maximal für die Korruptions WM 2022 darüber nach). Super. Mit voller Auflösung würde man (wahrlich auch auf dem zweiten Auge) besser sehen (wir haben ja auch BEZahlt).

Perfekterweise wiederholen die HighTecBusinessKasper alle drei Fehler, die bei der Einführung der DVD, der Blu-ray und des HD Fernsehens gemacht wurden – jetzt mit höherer Auflösung:

  • Unterschiede zwischen den Medien „UHD“ und „Blu-ray HD“ werden nicht richtig kennzeichnet. Boxen mit schwarzem statt blauem Rand – das muss reichen. Dafür plant man zwei Scheiben beizulegen (in HD und Ultra HD). Tolle Idee. Der Käufer liebt solche Mehrdeutigkeiten.
  • Inhalte wurden meist nur von 2k auf UHD hochgerechnet (Die Römer nannten das „Aus Mist Gold machen“ – „pecunina non olet“). Denn die meisten Filme wurden und werden auch heutzutage spätestens in der Nachbearbeitung in 2K verwurstet.
  • Neuer Kopierschutz. Der alte hat sich ja bewährt (und gefühlt ungefähr nach jeder Erweiterung zwei weitere Wochen gehalten). Die Murkserei auf Kosten des Kunden gipfelt darin, dass die ersten UHD Fernseher schon von ihrer Schnittstellenhardware her nicht wirklich fähig waren, Inhalte mit voller Framerate aus kopiergeschützten Kanälen wiederzugeben (das tut zuverlässig erst ab HDMI 2.0a. Ein Hersteller darf aber mit „HDMI 2.0“ werben, ohne die volle Bildwiederholrate von 60Hz zur Verfügung zu stellen. Kein Witz!).

Ich fasse zusammen: Technisch größtenteils sinnlos (da nur hochgerechnet) verkauft man uns sicher bald die Sternenkriegs Trilogie (Es gibt nur drei Teile! Glaubt mir!) zum gefühlt hundertsten Mal auf einem neuen Medium. Wenn wir „Glück“ haben, scannt Disney den Film nochmal ab und erschafft – Gott behüte – die Special Effects zum dritten Mal in einem 4k Universum (ich glaube diesmal schieße ICH zuerst).

Mehr: Farben und Dynamik

Wahrlich kein Technologiefeind – ich bin. Wer wird es bestreiten: Mehr Auflösung ist „mehr gut“. Bessere Panels? Her damit! Aber warum muss Kasper exakt alle alten Fehler wiederholen? Erst jetzt finalisiere sich die letzten Features zu kaufbaren Optionen. Wir wollen ja auch mehr Dynanik in der Helligkeitsverteilung („HDR“) und einen größeren Farbraum. Gute Idee. Und am besten gleich mehrere Normen für ein Problem vorsehen. Das begeistert die Käufer. „HDR10“ und „Dolby Vision“ – das füllt die Fachzeitschriften mit Grundlagenartikeln. Auch der  Trödler vom Saturn freut sich: Noch mehr Quatsch-Sticker auf den Gläsern. „Dieses Gerät ist total kompatibel zu allen führenden HDR Herstellern“. Hier wird am offenen Herzen der schon ausgelieferten Norm operiert und der Kunde hat wenig Chancen bei seiner „Odyssee im Mediamarkt“ festzustellen, was zu was passt. Der frühe Käufer fängt sich den Wurm (im System ein).

Mehr: Premium

Damit endlich etwas vorwärts geht und die Irritation des Käufers ein Ende nimmt, kreieren wir hurtig – da kommt jetzt keiner drauf – ein neues Logo. Und Gott sah, dass es toll wird (nur Sony will „ausnahmsweise“ etwas Eigenes basteln und das „Premium“ Logo nicht verwenden). Leider hatten die Normungsfetischisten anfangs vergessen, das Logo auch für Abspielgeräte vorzusehen. Kann ja mal passieren. Und auch das völlig überflüssig promotete 3D hat man „übersehen“, in die neue Norm hinüberzuretten. HDR ist ab jetzt das neue 3D. Und 3D ist – ja was jetzt – zu Hause noch nie eine gute Idee gewesen.

Endlich kriegt der Farbraum (also die Menge der darstellbaren Farben) ein Update. Das habt Ihr fein gemacht!

Und die erhöhte Auflösung? Zwischen den Zeilen grinst wieder der frech feixende Upscaler-Lucifer entgegen, der mir ins Ohr flüstern möchte: „Den Video Fuzzies fehlt gerade ausreichend 4K Content für Ihren neuen Scheiben-Käse. Jetzt verkaufen Sie Euch die höhere Dynamik als Alleinstellungsmerkmal. Und haben kaum einen Pfennig dazubezahlt“ (da die Quellen ja hoffentlich in höherer Dynamik vorliegen).

Mehr: Warten

UHD und HDR verkörpern für mich den nächsten großen Schritt der Bildwiedergabe. Mich ärgert es aber, wenn mir alle Nase lang etwas anderes als „neuer heißer Scheiss“ verkauft wird, was einfach nicht fertig ist oder keinen Sinn macht. Bis vor kurzem konnten selbst die „Großen“ einige LCD Flachmänner nicht wirklich gleichmäßig ausleuchten (weswegen der Tod des Plasmadisplays umso mehr zu bedauern war). Jetzt wollen sie schwuppdiwupp mit höherer Helligkeit und Helligkeitsauflösung (HDR) punkten und uns hochskalierte Medien-Altware als „jetzt noch schärfer“ verkaufen? Seid Ihr wirklich bereit?

Bleibt es nicht ein Treppenwitz der Geschichte? Die bandbreitengeplagten Streaminganbieter stürmen mit Eigenproduktionen auf das frisch gepixelte UHD Spielfeld und die eingefleischten „üblichen Verdächtigen“ stehen bibbernd am Spielfeldrand. Ihre Lösung:  Konventionelle Blu-rays „jetzt neu – mastered in 4k“ (aber immer noch nur in HD) auf den Markt werfen oder 2K Titel auf UHD Scheiben zu pressen. Toll!

Wie sieht es bei Dir beim Thema „UHD Wiedergabe“ aus? Überlegst Du noch oder guckst Du schon?

In der Kurzfassung:
Die Einführung höherer Auflösung im Heimkino verläuft (wieder) mit denselben Schmerzen, die wir schon bei "Full-HD" erdulden mussten. Ist der ganze "Premium UHD" Werbehype am Ende nur ein großer Betrug?
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Antworten
  • 7. August 2016 auf 15:39

    Hallo Herr Schuierer, Ihr Artikel spricht mir aus der Seele!

    Zu dem unausgegorenen, zusammengeschusterten technischen Murks kommt zu allem Übel ja auch noch die physiologische Grenze unseres Visus. Selbst wenn dem menschlichen Auge ein supertrooper-knackscharf produzierter 4K-Content Pixel für Pixel unverlogen und unverfälscht über einen geeigneten Fernseh-Bildschirm vorgesetzt wird: Wie groß muss dessen Diagonale sein und wie nah muss man davor sitzen, damit unsere Retina diese Pixelflut auch hochauflösend würdigen kann?
    Seit 5 (oder sind’s schon 6) Jahren genieße ich FullHD bei 130cm Diagonale bei 1080p (natürlich nur über entsprechende Blurays und – manchmal – via Sky-Satellit). Ich bin ein Auflösungs-Fanatiker und liebe die helle, satte, kontraststarke Farbwiedergabe. Aber (trotz einem Visus von immer noch 100 und geeigneten Brillengläsern zur Korrektur meiner Kurzsichtigkeit) muss ich mich so nahe vor den Bildschirm setzen (natürlich in seiner Bildmitte, um Parallaxenfehler zu vermeiden), dass die Entfernung meiner Nasenspitze zum Bildschirm nicht mehr als ca. 1,70 Meter beträgt!
    Bei echten ungelogenen 4K müsste der Bildschirm dann schon 260 cm Diagonale – bei gleichem Abstand von 1,7 Metern haben, damit mein biooptisches System die einzelnen Pixel wirklich würdigen kann. Andernfalls müsste ich mich – bei gleicher Diagonale von 130 cm – ca. 80 bis 90 cm davor setzen. Aber dann muss ich bei actionreichem Content ständig den Kopf in alle Richtungen bewegen – und kriege wohl trotzdem nicht alles wirklich mit. Nöö – das KANN einfach kein Genuss sein!

    Deshalb mein Aufruf an die (politischen) Macher des neuen Hypes: Sorgt zuerst mal dafür, dass die gesetzlichen Krankenkassen jedem UHD-Nutzer eine Operation bezahlen, die dazu führt, dass jeder UHD-Nutzer über einen Visus von mindestens 400 verfügt. Erst dann ist bequemer 4K-Genuss in 3 bis 4 Metern Abstand auf’m Sofa vor einem 260cm-Flachbildschirm überhaupt möglich! Wahrscheinlich fliegen dann aber so etliche Möbel aus dem Wohnzimmer raus …

  • Dominik Schuierer
    7. August 2016 auf 19:28

    Ich widerspreche nicht vollkommen 😉

    Anmerkungen:
    – 2,6m Diagonale halte ich noch nicht für undenkbar und ich bin schon dafür, dass man Systeme schafft, die ein paar Jahre standhalten (niemand hätte so 1980 geglaubt, dass Menschen Diagonalen über 40 Zoll haben werden).
    – meiner Meinung nach sollte der Sichtwinkel schon so sein, dass man den Kopf nicht bewegen muss – da stimme ich zu.
    – aber am Ende des Tages werden wir wohl davon profitieren, dass „curved“ PC Monitore in bezahlbar und 4K herauskommen werden – und da bringt es wirklich was….

  • 8. August 2016 auf 20:23

    UHD 4k HDR: traumhaft, im Prinzip. Denn auch nach 10 Jahren (!!) sind wir noch nicht einheitlich (insbesondere im TV, und das bestimmt m.E. die täglichen Sehgewohnheiten [noch immer] am Meisten) bei 1080p als gemeinsame Ausgangsposition für UHD angekommen.
    Insofern: der Artikel trifft es GANZ genau, aber in unserem westlichen Wohlstand ist einfach ZU viel Geld vorhanden, das (zum Beispiel im Weihnachtsgeschäft) in Consumer Electronics investiert werden muss (!). Und deshalb gehts halt munter weiter wie bisher.
    Aber wie gesagt: die Systemkritik spricht mir aus der Seele.

  • A.R.
    9. Oktober 2016 auf 18:38

    Mich ärgert die Verarsche in den Geschäften mit dem 4k, der Wahn zu immer größeren Bildschirmen (die in viele Wohnungen nicht passen) und auch der Schwachsinn rund um und mit DVB-T2. Aber auch: curved. Bei Monitoren sinnvoll, bei TV nein! Erstens verschlechtert sich dadurch der Blickwinkel bei mehreren Personen (wenn sie nicht gerade hinter einander sitzen), zweitens fängt man sich so auf jeden Fall die Reflektion jeder Lichtquelle ein.

  • Luis Trinker
    7. November 2016 auf 6:25

    Geht’s denn nicht auch schreibstilmäßig ’ne Nummer unorigineller, unfresher, uncooler, ungewollter und somit lesbarer?

  • TechnickFetischist
    15. November 2016 auf 23:52

    Was für ein ehrlicher Artikel über HD! Ich liebe auch den Fortschritt, aber nur den echten. Ich freue mich gerade, für den 3 Jahre neuen Fernseher eine DVB-T2 Box kaufen zu dürfen, daher bin ich erst jetzt auf diesen Artikel gestoßen…
    Aber bitte fressen Sie nicht den Ärger in sich hinein. Das mit den 4k hatten wir schon ähnlich bei den M-, G- und jetzt TByte, unfertige Produkte sind für uns als Beta-Tester Standard, von PC-Software über lieblos implementierte IoT- bis zur KFZ-Firmware, die ja jetzt auch vom TÜV abgenommen wird. Und das moderne E-Auto hatten schon vor mehr als 45 Jahren Ingenieure als wirtschaftlich entworfen, da gab es zwar nicht genug Akku-Kappa, aber die Vorteile sind lange bekannt, jetzt wird uns all das als autonomes Fahren verkauft, natürlich liebevoll und sicher programmiert…
    Wer wird sich denn über Deutsch 2.0, Industrie 4.0, Pharma 7.0 u.s.w. ärgern, solange wir die Wahrheit schreiben dürfen…

  • Hamburg
    29. Dezember 2016 auf 22:55

    „(ich glaube diesmal schieße ICH zuerst).“
    Danke für den Lacher

  • Luzi & Ferdinand S. Atan
    2. März 2018 auf 21:11

    Was für ein Paradebeispiel von gesammeltem Unwissen vermengt mit Viertel- bis Halbwahrheiten und garniert mit einem Sammelsurium an Unsinn aus dem Angebot der emotionalen Verschwörungsmythen der bösen Unterhaltungsindustrie (die den armen Konsumenten der sich nicht wehren kann durch ihre perfiden und verlogenen Vertriebs-Strategien permanent zwingt neue Geräte zu erwerben die jedoch keinerlei technischen Mehrwert besitzen) – konsequent ohne irgendeinen Bezug zu tatsächlichen technischen Grundlagen, Normen, Standards etc.
    Absolut lachhaft.
    Fazit dieses Pamphlets?
    Zurück ins Mittelalter?
    Die vor Jahrzehnten viele tausend D-Mark kostende Fernsehtruhe mit ihrem nostalgisch rauschendem S/W-Bild der ultrakonkav gewölbten Hochstrahlkathodenröhre, die bei überschaubarer 30cm-Bild-Diagonale und dafür unüberschaubar hohem Stromverbrauch gleichzeitig eine herausragende Kontaminierung des Wohnraumes mit Gammastrahlen sicherstellt dem nur noch wenige hundert euro kostenden UHD-TV vorziehen, der mit mit Mini-Stromverbrauch, Funktionsvielfalt ohne Ende, kaum Gewicht und einer Bildqualität die aus dem Fenster zu schauen gleicht ein reines Teiufelswerk der bösen Industrie ist?
    Motto: Bürger – lasst Euch nicht täuschen!
    Behaltet Eure guten S/W-Röhrenfernsehgeräte denn alles was seit fast einem halben Jahrhundert an technischen Neuerungen im TV-Bereich auf den Markt kam ist reine Einbildung! Böses Farbfernsehen (Erfindung der gesammelten Geheimdienste um unsere Gehirne zu infiltrieren), böses breites Bildformat (16:9 ist Einbildung!!! In Wahrheit ist alles immer noch in 4:3!), digitale TV-Signale sind ohnehin des Teufels und der Stasi (ja, die gibts nämlich auch noch!) und alles was danach kam ist noch viel furchtbarer und eine reine optische Täuschung denn eigentlich empfangen wir immer noch ein gutes altes analoges Bild-Austast-Signal (nur Luminanz, OHNE Farbinformation denn die kommt von den Geheimdiensten und dem Teufel und überhaupt) ohne VT MIT Austastlücke und mit gutem deutschen MONO-Ton.

  • Alex Wendt
    27. Juni 2018 auf 13:47

    schön, wie wenig Ahnung du von der Materie hast, aber dich hier trotzdem meinst als „Journalist“ darstellen zu müssen.

    4k beruht auf der 4-fachen Pixelanzahl, die durch die Summe der UHD-Auflösung erreicht wird.

    Bitte prüfe Quellen auf Inhalt und Aussagekraft und gehe nicht mit Überheblichkeit an etwas heran, wovon du selber keine Ahnung hast.

    Grüße

  • Klauser Elektrophetamin
    15. August 2018 auf 12:12

    Niemand, aber auch wirklich niemand, der über UHD/4k philosophiert, denkt an die Möglichkeiten die sich beim Thema „Urlaubsbilder gucken mit Freunden“ durch die neue Technik ergeben. Hochauflösende Digitalfotografie im Consumer-Bereich wird doch dadurch erst sinnvoll, daß ich eine 4k-Glotze zum Ansehen der Bilder nehmen kann!

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