The Wolf of Wall Street | Film-Freak

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Plakat zu "The Wolf of Wall Street" © 2018 Film-Freak

The Wolf of Wall Street

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
25. Dezember 2013 - 2 Std. 45 Min.
5.0
5.0
5.0
Meisterwerk!

Inhaltsangabe

Jordan Belfort sieht nur ein Ziel in seinem Leben: So viel Geld scheffeln, wie möglich. Er vergeudet keine Zeit und startet direkt bei einem Brokerunternehmen, das ihm das erste Mal die schmutzige Welt der Finanzen zeigt, doch als das Institut pleite geht, steht er vor dem nichts und brauch einen neuen Geldzufluss. Deswegen legt er, nach einem kurzen Job bei einer kleinen gaunerischen Brokerfirma, mit seinem eigenem Unternehmen los. Das hat dann bald riesigen Erfolg und Jordan nennt man in den Medien nur noch 'The Wolf Of Wall Street', weil seine Geschäfte doch scheinbar nicht legal sein können. Er scheint reicher als Gott zu sein, doch seine Dekadenz und Geld- und Drogensucht stehen seinem Glück im Weg.

Details

The Wolf of Wall Street
EMJAG Productions, Paramount Pictures, Red Granite Pictures, Appian Way, Sikelia Productions
USA
25. Dezember 2013
100.000.000 US-$
392.000.694 US-$
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "The Wolf of Wall Street" 5.0 von 5 Sternen!
5.0 Sterne
5.0 Sterne

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Kritik

Lange haben wir uns auf “The Wolf Of Wall Street” gefreut, der Leonardo DiCaprio wahrscheinlich seinen verdienten Oscar bescheren wird. Sabbernd und kriechend wird man ihn nach diesem Film in Erinnerung behalten. …und als skrupellosen Banker, dem jedes Mittel für Profit recht ist, oder doch nicht?

 

Schauspieler – Leos Oscar

Die Schauspieler in diesem Film sind alle samt grandios. Wir haben an keiner einzigen Stelle des ganzen Streifens nur irgendeinen Darsteller gesehen, der seine Rolle nicht perfekt verkörpern konnte. Alle waren super: Besonders aber Leonardo DiCaprio, der hierfür übrigens auch für einen Oscar nominiert wurde, und Jonah Hill waren perfekt in ihren Rollen. DiCaprio als der drogensüchtige Broker, der schon alles schaffen wird und Hill als der tollpatschige Drogenjunkie, der irgendwie in das Ganze rein gerutscht ist. Man merkt wir sind begeistert von den Schauspielern. Das ist einfach großartiges Kino!

Wertung: 5/5 Sternen

 

Story – Tief und flach zugleich, magisch.

Die Story hat es uns hierbei ebenfalls wirklich angetan, auch wenn das Ende nicht ganz überraschend ist. Jordan, der sich von einem kleinen Nichts zu dem bedeutensten Broker der gesamten Wall Street entwickelt, versucht soviel Geld wie möglich an sich zu binden. Keine Möglichkeit lässt er hierfür ungenutzt, egal ob diese legal oder illegal ist. Seine Firma Stratton Oakmont wird der Renner der Börse, doch abseits des Geschäfts ist er ein dekandenter, obzöner und partylustiger Kerl, der keine Grenzen kennt und morgens ohne Koks gar nicht aus dem Bett kommt. Wir finden diese Story einfach umhauend gut, abgesehen davon, dass der Film an einigen Stellen in der ersten Person aus Sicht von Jordan erzählt wird, was den Zuschauer noch näher an ihn bindet, gibt es auch noch dieses große gesellschaftskritische Thema, was super angesprochen wird ohne dabei langweilig zu wirken. Verschiedene Deutungsbereiche hat der Film auch noch und er trieft von Symbolen und gebrochenen Vorurteilen.

Wertung: 5/5 Sternen

Regie – Ein echter Scorsese

Martin Scorsese hat es in diesem Film echt geschafft sich zu übertreffen; kaum eine dramatische Komödie wie diese ist so umwerfend gut. Er hat den Schnitt immer passend gesetzt, die Kameraeinstellungen sind grandios. Hier nehme ich einmal den Weg von einem Hotel zu dem Auto von Jordan. Diesen muss er aber unter einer Droge bestehen, die es ihm nicht einmal mehr ermöglichen zu laufen, so versucht er zum Wagen zu kriechen. Das war eine himmlisch gute Szene. Thelma Schoonmaker, die schon 44 Jahre Schnitterfahrung hat, war bei diesem Film als Cutter tätig und meine Güte ist das gut geschnitten, keine einzige Minute der 3 Stunden des überlangen Films ist schlecht geschnitten oder insziniert, meiner Meinung nach hätte der Film auch noch 4 Stunden länger gehen können, göttlich sowas, auch wenn das dann sonst wahrscheinlich keiner mehr gesehen hätte, der schnelle Finger ist bei ihr schon lange verschwunden und sie schneidet rotiniert und zum perfekten Zeitpunkt.

Wertung: 5/5 Sternen

 

Filmmusik – Mh, Mh, Mh!

Die Filmmusik macht alles richtig sogar die Szenen sind alle super passend unterlegt. Aber auch dieses Brustklopfen mit Summen stimmt einen super auf den Film ein. Auch die restliche Musik, besonders im Trailer, die sich dann auch später im Film wiederfindet ist durchweg grandios.

Wertung: 5/5 Sternen

 

Nachbearbeitung – Übertrieben teuer und grandios gut.

The Wolf Of Wall Street“ hatte ein riesen Budget von 100.000.000 US$. Bei diesem Film musste nirgendwo gegeizt werden. Alles wurde perfekt gemacht, so auch die wenigen, aber dennoch hin und wieder vorhandenen Special Effects. Sie sind super gemacht und lassen einen an die Technik von morgen erinnern, dann ist natürlich auch die Bild-Bearbeitung großartig.

Wertung: 5/5 Sternen.

 

Fazit – Lieben oder hassen!

Jeder hat eine Meinung zu diesem Film, denn entweder mag man das Streben nach Geld und die Verwirklichung dieses Amerikanischen Traums oder eben nicht, dann hasst man aber diesen Film abgrundtief, auch wenn er ein grandioses Meisterwerk ist, das seiner Zeit fast schon voraus ist, obwohl es ihr soweit nachreicht.

Wertungsdetails

Gesamt: 5.0

Wertungen

"The Wolf of Wall Street" ist bisher von 2 Usern bewertet worden. Dabei haben sie im Schnitt 5.0 von 5 Sternen vergeben.

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