The Nun | Film-Freak

Film

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Plakat zu "The Nun" © 2018 New Line Cinema

The Nun

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
06. September 2018 - 1 Std. 36 Min.
4.5

Inhaltsangabe

Aus dem "Conjuring"-Universum: Ein Priester und eine Novizin sollen die Vorgänge in einem rumänischen Kloster untersuchen, in dem eine junge Nonne sich das Leben genommen hat. Als sie ankommen, werden sie mit dem Bösen konfrontiert, das im Konvent haust. Wie die Schwestern gekleidet, wandelt es durch die Klostergänge, doch es ist alles andere als heilig.

Details

The Nun
New Line Cinema, Atomic Monster, The Safran Company
USA
05. September 2018
22.000.000 US-$
54.470.000 US-$
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "The Nun" 4.5 von 5 Sternen!
4.5 Sterne

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Kritik

Der neueste Spin-Off von ($The Conjuring$), der Horror-Reihe über die Arbeit des Dämonologen-Ehepaares Ed und Lorraine Warren, behandelt diesmal eine rein fiktive Geschichte, die nur lose auf echten Erlebnissen der Geisterjäger basiert. Nichts desto trotz wartet hinter der Kinoleinwand eine der erschreckensten Gestalten der Serie- Die Nonne.

 

Schauspieler– Die kennt man doch!

Mit Taissa Farmiga ist für viele Horror-Fans ein bekanntes Gesicht vertreten. Die junge Schauspielerin zeigte bereits in „American Horror Story“ was sie drauf hat. Ironischerweise, besonders wenn man bedenkt dass sie die Rolle des „Mediums“ im Film einnimmt, ist Taissa Farmiga die kleine Schwester von Vera Farmiga – im Film: Lorraine Warren. Dabei scheinen solide schauspielerische Leistungen in der Familie zu liegen. Die Besetzung der wichtigsten Rolle mit dieser jungen Dame war sicher klug. Ähnliches lässt sich dabei über Demiàn Bichir sagen, der seinen Part als den von Schuldgefühlen geplagten Exorzisten durchaus zufriedenstellend erfüllt. Insgesamt ist die Leistung aller Schauspieler als gut zu werden. Aber nun mal nicht überragend.

Wertung: 4/5

 

Story – Der Vorhof zur Hölle

Pater Burke (Damiàn Bichir) ist ein erfahrener Exorzist. Aufgrund des tödlichen Ausgangs einer Dämonenaustreibung bei einem kleinen Jungen plagen ihn Schuldgefühle. Irene (Taissa Farmiga) ist eine Novizin, die ihr Gelübde, dass sie zur Nonne machen wird, noch nicht abgelegt hat. Seit ihrer Kindheit hat sie vielsagene Visionen, die sie erst noch lernen musste, zu beherrschen. Zusammen werden die beiden vom Vatikan in ein rumänisches Nonnenkloster geschickt, in dem eine junge Schwester Selbstmord begangen hat. Als sie dort ankommen, zeigt sich die Mutter Oberin eher bedeckt, doch die beiden lassen sich nicht davon abbringen, das Kloster genauer zu untersuchen. Freunde der Conjuring-Reihe werden den Bösewicht in diesem Film wiedererkennen und wissen, was genau er in einem Kloster zu suchen hat – oder eben nicht. Dabei findet das Skript kreative und auch sinnvolle Lösungen für die Herkunft der Nonne. Nichts ist zu trashig und nichts wirkt an den Haaren herbei gezogen, nur um irgendwie eine Plot-Lücke zu füllen. Außerdem passiert in diesem Film ziemlich viel in kurzer Zeit – und zwar richtige Handlung, nicht nur Action!

Wertung: 5/5

 

Regie – Da hätte man noch…

Corin Hardy ist noch nicht lange in Hollywood unterwegs. Sein erster Film war ($The Hallow$). Nie gehört? Nun, der Film erntete solide Kritiken. Insgesamt merkt man, dass Mr. Hardy vom Fach ist. Die Athmosphäre wird gut aufgebaut, die Jumpscares kommen nur selten unnötig vor und die Einstellungen sind schön anzusehen. Allerdings wirkt es, als hätte er das Potential des Filmes nicht voll ausgenutzt. In einer Szene wird ein Charakter in einem Sarg lebendig begraben. Die Kamera wechselt zwischen drinnen und draußen, sodass der Zuschauer die Beklemmung nicht miterleben kann. Dabei gelingt es dem Regisseur, die Wechsel des Blickwinkels von Pater Burke auf Irene, die ihre Rolle als Haupt-Protagonisten im Verlauf des Filmes tauschen, nahtlos ineinander übergehen zu lassen.

Wertung: 4/5

 

Nachbearbeitung – Saubere Arbeit

Schnitt und Ton sitzen, wie erwartet. Ein Behind-the-Scenes zeigt, dass, wie bei den meisten guten Horror-Streifen, weniger auf digitale Effekte gesetzt wurde. Der dichte Nebel, das schummerige Licht, die Nonne selber sind mit SFX vor der Kamera enstanden. Einige Szenen jedoch mussten, rein physikalisch, digital bearbeitet worden sein. Interessanterweise fällt das während dem Film aber nicht auf, was auf gute Arbeit schließen lässt.

Wertung: 5/5

 

Musik – Von Bass bis Tenor

Passend zum Schauplatz des Klosters, hat der Soundtrack einen klaren Schwerpunkt auf Männergesang. Er erinnert an Mönchsgesänge, nur dass diese direkt aus der Unterwelt zu kommen scheinen. Der Bass dominiert und schwingt unheilvoll durch den Saal. Es wird an dieser Stelle dringend empfohlen, den Soundtrack nicht in der Nacht anzuhören, wenn die Wohnung ansonsten leer ist. Hoffentlich leer ist.

Wertung: 5/5

 

Fazit – Kann sich sehen lassen

($The Nun$) reiht sich wunderbar in die Conjuring-Reihe ein. An ein künstlerisches Meisterwerk wie ($Hereditary$) kommt die dunkle Klosterschwester zwar nicht ran, bietet aber in diesem Herbst eine schöne Einstimmung auf die dunkle Jahreszeit. Schulausflüge in Klöster könnten jedoch etwas stressiger werden als früher.

Gesamtwertung: 4,5/5 Sternen

 

Wertungsdetails

Gesamt: 4.5

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