Der Blob – Schrecken ohne Namen | Film-Freak

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Plakat zu "Der Blob – Schrecken ohne Namen" © 1958 Fairview Production

Der Blob – Schrecken ohne Namen

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
18. März 1960 - 1 Std. 26 Min.
1.0
1.0
Sehr schlecht!

Inhaltsangabe

Steve Andrews und Jane Martin wollten eigentlich nur Sterne beobachten und ein wenig rumknutschen, da wird ihr Stelldichein durch einen abstürzenden Kometen unterbrochen. Steve, der alte Draufgänger, muss natürlich gleich Nachsehen. Aber bevor die beiden Turteltäubchen den Kometen erreichen, ist dieser schon von einem alten Mann entdeckt worden. Zur Belohnung wird dieser dann auch gleich vom gallertartigen Inneren des Kometen befallen. Von Schmerzen geplagt rennt der Mann Jane und Steve beinah vors Auto und wird von den beiden zum Arzt gebracht. Während Steve und Jane weiter Spuren sammeln sollen, frisst sich der schleimige Blob munter durch die Artpraxis und wächst dabei fröhlich weiter. Wenn Steve, Jane und ihre Freunde versuchen ihre Mitbürger vor dem schrecklichen Schleimhaufen zu warnen, nimmt sie niemand ernst und das Schicksal seinen Lauf.

Details

The Blob
Fairview Production, Tonylyn Productions
USA
12. September 1958
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "Der Blob – Schrecken ohne Namen" 1.0 von 5 Sternen!
1.0 Sterne

Trailer

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Kritik

Auch für die, teilweise, sehr gnädigen Standards der später 50er Jahre stellt sich „Der Blob“ unter dem Niveau der Traumschmiede dieser Tage ein. Aber das ist, damals wie heute, nicht der Reiz dieses Kultklassikers unter den B-Filmen. Schon kurz nach seiner Premiere in Form eines Double-Feature zusammen mit „I Married a Monster from Outer Space“ stieg der Film auf Grund seiner Beliebtheit als eigenständiger Film erneut ein. Aus, so fern möglicher, objektiver Sicht gibt es kaum etwas herausragendes an „Der Blob“ anzumerken, dafür um so mehr Kritik. Die Story ist dünn und ertränkt sich in völlig unnötigen, bis weilen absurden Dialogen. Obendrein verrennt sich sogar die eigentlich in „Der Blob“ installierte anti-kommunistische Botschaft aus Versehen in einer ungeplanten Darstellung des Generationskonfikts der 50er und 60er Jahre.

 

Schauspieler

Außer dem filmischen Debüts eines noch jungen, dennoch bereits in einer Rolle eingesetzten, die seinen späteren durchaus ähnlich ist, Steve McQueen gibt es über „Der Blob“ wenig herausragendes. Was allerdings bei einem unabhängig finanzierten B-Film aus den 50er Jahren nicht wirklich erschreckend ist. Ebenfalls ein Debüt war „Der Blob“ für die deutlich weniger bekannte Aneta Corsaut.
Allerdings unterstreicht die sonstige, eher hölzerne und unfreiwillig komische Performance des Casts erneut den Status als Klutfilm des frühen Trashkinos.

Wertung: 2/5 Sterne

 

Story

Im ländlichen Pennsylvania wollen Steve und Jane eigentlich nur ungestört rumknutschen. Doch jäh wird ihr Techtelmechtel durch einen Meteoriteneinschlag unterbrochen. Steve will natürlich unbedingt herausfinden, was es damit auf sich hat. Allerdings entdecke ein alter Farmer den Einschlag als erster und wird prompt von dem sich im Meteor verbergenden „Blob“ attackiert. Der setzt sich an seiner Hand fest und von da an nimmt das Unglück seinen Lauf. Absurderweise wollten der annähernd militante Christ und Regisseur Irvin Yeaworth zusammen mit seinem Drehbuchautor Kay Linaker mit dem Angriff des Blobs auf die kleine Stadt eine Warnung vor den Gefahren des Kommunismus ins Kino bringen. Mit diesem Ansatz jedoch scheitern sie grandios. Was ihnen allerdings, völlig aus Versehen, gelingt ist den Generationenkonflikt der 50er und 60er darzustellen. Denn egal was Steve, Jane und ihre Freunde anstellen, die Erwachsenen der Stadt wollen ihrer, zugegebenermaßen haarsträubenden, Geschichte keinen Glauben schenken.

Wertung: 2/5 Sterne

 

Regie

Irvin Yeaworth hat mit „Der Blob“ zwar einen Klassiker geschaffen, dies allerdings nur Aufgrund der Rezeption durch das Publikum. Seine Versuche an die Erfolge von „Der Blob“ mit Filmen wie „Way Out“, „Dinosaurus!“ und „4D Man“ anzuschließen blieben genauso erfolglos, wie erneut eine zufällige Verbindung mit einem breiten Publikum zu finden.

Wertung: 1/5 Sterne

 

Filmmusik

Bis auf den trashigen und spaßigen Eröffnungstitel ist die Musik völlig zu vernachlässigen und reduziert sich auf die in den 50ern üblichen „Science-Fiction“ Sounds, die ein wenig an gequälte Katzen erinnern.

Wertung: 1/5 Sternen

 

Nachbearbeitung

Es ist immer schwer Nachbearbeitungen und Spezialeffekte alter Filme einer Bewertung aus heutiger Sicht zu unterziehen. Allerdings empfanden sogar Zeitgenossen von Yeaworth die Effekte in „Der Blob“ hölzern und billig. Aber hey: Das ist doch grade das, was einen echten Trashfilm ausmacht

Wertung: 0/5 Sternen

 

Fazit

Objektiv betrachtet müsste man von „Der Blob“ abraten. Aber es ist nun einmal ein witziger Klassiker, der zumindest in die Sammlung eines echten Science-Fiction Fans gehört. Auch Freunde des Trashkinos kommen an der Gefahr aus den Tiefen des Alls nicht vorbei. Obendrein ist das Book von Capelight einfach extrem hochwertig gestaltet, macht sich schick im Regal und fährt sowohl mit der DVD als auch der BluRay Version, sowie einer ganzen Reihe netter Extras auf.

Wertungsdetails

Gesamt: 1.0

Wertungen

"Der Blob – Schrecken ohne Namen" ist bisher von 0 Usern bewertet worden. Dabei haben sie im Schnitt 0.0 von 5 Sternen vergeben.

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