Synchronicity | Film-Freak

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Plakat zu "Synchronicity" © 2015 Pop Films

Synchronicity

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
06. Mai 2016 (Auf DVD) - 1 Std. 40 Min.
2.0
1.5
2.0
Nicht so schlecht!

Inhaltsangabe

Jim Beale ist ein Physiker, der den Traum jedes Physikers lebt: Er hat die Zeitreise durch ein Wurmloch ermöglicht. Doch bei dem ersten Gelingen erscheint eine Pflanze aus der Zukunft. Nun versucht er heraus zu finden, was es damit auf sich hat und nicht nur das; er trifft die mysteriöse Abby, die genau die gleiche Blume hat. Ob es dieselbe ist? Und wird er die Möglichkeit finden sein Experiment zu wiederholen, denn sein Investor Klaus Meisner will scheinbar nicht noch ein Experiment finanzieren...

Details

Synchronicity
Pop Films
USA
22. Juli 2015
06. Mai 2016
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "Synchronicity" 2.0 von 5 Sternen!
2.0 Sterne
1.5 Sterne

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Kritik

Zeitreisen: Ein tolles Thema, oder? Filme wie „Zurück in die Zukunft“ oder „Terminator“ haben es vorgemacht. Eine Zeitreise kann in einem Film als guter Ausgangspunkt genutzt werden, aber kann sie auch sich selbst genügen und Paradoxen, wie in „The Time Machine“ passend inszenieren?

 

Schauspieler – Hauptdarsteller durchschnittlich, der Rest darunter

Bekannte Namen sucht man in „Synchronicity“ vergeblich. Immerhin hat Hauptdarsteller Chad McKnight schon einmal in dem Sci-Fi-, Horrorfilm „The Signal“ (übrigens von demselben Regisseur) mitgespielt und genau dies kommt ihm jetzt zu gute: Er schafft es als einziger seine Rolle wirklich überzeugend zu verkörpern: Der Zeitreisende, der selber keine Ahnung hat was passiert und durch seine Ahnungslosigkeit schafft er es den Zuschauer gleichermaßen zu verwirren und beim Film zu halten. McKnight ist der Faden, der den Zuschauer dabei halten kann: Zumindest meistens. Die weiteren Hauptdarsteller sind teilweise schlechter und teilweise auf demselben Niveau, so ist Brianne Davis als mysteriöse Frau, die skrupellos ihre Interessen durchsetzt, durchaus überzeugend; sie hat diese undurchsichtige Aura und nicht nur das, ihre kalte Mimik versetzt sie in die Lage unbarmherzig und liebevoll zu schauspielern, obwohl sie von Anfang an einen Charakter verkörpert, der weiß, worauf er hinaus will. Lediglich Hauptcharakter Michael Ironside ist völlig falsch besetzt; er kann den skrupellosen Tycoon nicht darstellen, dazu wirkt er zu freundlich und vor allen Dingen zu stereotypisch: Ein zerstörerischer Mongul muss auch so auftreten; er schaut seinem Gegenüber in’s Gesicht und nicht daneben!

Nebendarsteller versuchen zwar die Hauptleistung zu unterstützen, aber im Gesamten schaffen sie das nicht: Ganz im Gegenteil die weiteren Darsteller schauspielern zu übertrieben und zu unglaubwürdig, was dem Szenario enorm schadet.

Wertung: 1,5/5 Sternen

 

Story – Gut Ding will Weile haben

„Man muss dem Film eine Chance geben.“: Das ist wohl die beste Aussage für „Synchronicity„, denn der Anfang des Films ist, plump ausgedrückt, langweilig und verwirrend, aber was ist damit genau gemeint? Der Film springt von spannenden Aussagen, wie dem Ende der Welt, zu den kühlen Dialogen vom baldigen gemeinsamen Essen bis hin zu verwirrenden Sätzen wie, dass sich zwei Personen doch kennen würden, die sich aber scheinbar doch noch nie gesehen haben. Absurd sind die Dialoge ohne Fragen, meist nicht von belang und hin und wieder pseudo-intellektuell, aber immer ohne großen Kontext: Zumindest in der ersten Hälfte des Films, denn in der zweiten Hälfte des Films löst sich die Handlung langsam auf, man merkt warum Dinge ohne Belang waren und nicht nur das; endlich wird es spannend! Zumindest für einen kürzeren Augenblick, denn der Hauptpunkt der Story, ohne an dieser Stelle zu spoilern, ist ein banales und unauthentisches Urheberrecht, was so wohl niemals gelten werde und dem Szenario die Glaubwürdigkeit nimmt. Schade, denn der Film hätte sonst noch viel mehr erreichen können. Einzige Lichtblicke sind die immer wieder auftauchenden kleinen Paradoxen im Film, die man aber mit der Lupe suchen muss.

Wertung: 3/5 Sternen

 

Regie – Ausprobieren im Sci-Fi-Bereich

Jacob Gentry probiert sich aus: Und das ist gut so, für spätere Filme! Der Regisseur kann im Moment nur auf einen erfolgreicheren Film zurückschauen und zwar „The Signal„. Das merkt man, denn Gentry testet viel; die Schnitte und Perspektiven wechseln im Film und versuchen verschiedenen Emotionen zu vermitteln, aber das klappt leider nur mittelmäßig. Kamerafahrten gibt es selten und warum zur Hölle ist dieser Film so abnorm dunkel? Gibt es etwa eine weltweite Energie-Krise oder soll dies die düstere Stimmung auffangen? Eine schwer zu beantwortende Frage. Auch die Inszenierung der Szenen und Umgebungen ist mittelmäßig gelungen: So nimmt man zwar ab, dass der Physiker Beale einen kleinen Forschungsraum hat, aber der Tycoon Meisner benötigt ein deutlich prachtvolleres Büro. Im Ganzen ist die Regiearbeit unterdurchschnittlich, was wohl am kleineren Budget liegt und nicht am Erfindungsgeist der Regisseurs, der sich mit der Thematik „Zeitreise-Paradoxen“, die nicht auf Action oder Abenteuer basiert, durchaus etwas gewagt hat.

Wertung: 2/5 Sternen

 

Filmmusik – Grauenvoll unpassend

Die Begleitung der Szenen lässt mehr als zu wünschen übrig. Die klassische und partiell undefinierbare Soundatmosphäre ist furchtbar unstimmig und verzerrt den Film enorm. Wie hat sich ein Wurmloch anzuhören? Eine schwierige Frage, aber es wird wohl kein unerklärliches Brummen sein. Genauso fehlen dramatische Betonungen der Handlung und auch eine Anpassung an die hin und wieder auftauchenden spannenden Stellen im Film sucht man vergeblich.

Wertung: 0,5/5 Sternen

 

Nachbearbeitung – Es gibt Effekte

Viel kann man sich von den „Special Effects“, wenn man sie so bezeichnen kann nicht erwarten. PNG-City lässt grüßen, denn die Stadt wirkt leider planar und nicht plastisch: Eine 2D-Stadt, wie sie im Buche abgedruckt wäre. Auch die kleinen animierten Außenansichten von Gebäuden lassen zu wünschen übrig; da hilft auch kein verdunkeln der Szenen und wozu brauch man noch einmal „Lens Flares“? Nicht um hin und wieder Licht in eine Szene zu bringen, weil es sonst zu dunkel ist! Auch die Wurmloch-Animation scheint aus Kostengründen gewichen zu sein. Roter Farbenmix verwirrt den Zuschauer nur. Aber immerhin gibt es Effekte, die auch annehmbar sind, wenn diese auch äußert kurz ausfallen (preist die Fahrstühle!).

Wertung: 1/5 Sternen

 

Fazit – Man muss Dramen und Paradoxen schon sehr mögen!

Um „Synchronicity“ wirklich etwas abgewinnen zu können und nicht von der mangelnden Action und der verwirrenden Story erschlagen zu werden und die kleinen Zeitreise-Fragen zu entdecke, um gemeinsam mit Physiker Beale ein Paradoxon zu erleben, muss man schon ein echter Drama-Fan sein und vor allen Dingen genau diese Thematik lieben!

Wertungsdetails

Gesamt: 2.0

Wertungen

"Synchronicity" ist bisher von 2 Usern bewertet worden. Dabei haben sie im Schnitt 1.5 von 5 Sternen vergeben.

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