Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale | Film-Freak

Film

Teilen auf:

Plakat zu "Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale" © 2017 Film-Freak

Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
06. April 2017 - 2 Std. 1 Min.
4.0
3.5

Inhaltsangabe

Im Jahr 2026 kommt mit dem sogenannten "Augma" eine neue technische Spielerei auf den japanischen Markt, die das Erlebnis von Spielen mit Hilfe von virtual reality noch intensiver machen sollen. Doch für Kazuto und seine Freunde bedeutet dies Horror, denn es scheint, als würde jemand durch diese neue Technologie Erinnerungen von Überlebenden der Ereignisse aus Aincrad stehlen.

Details

劇場版 ソードアート・オンライン -オーディナル・スケール-
18. Februar 2017
3.773.155 US-$
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale" 4.0 von 5 Sternen!
4.0 Sterne
3.5 Sterne

Bilder

Trailer

Videos

Momentan sind keine weiteren Videos zu "Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale" vorhanden. Das tut uns leid!

Kritik

Die Anime Serie Sword Art Online konnte seit ihrem Beginn in 2012 viele Fans, aber auch viel Kritik generieren. Seither gab es auch eine zweite Staffel und nun einen Film: „Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale„. Ob der Film, sowohl im Bezug auf die Serie, als auch als eigenständiges filmisches Werk überzeugen kann, erfährst du jetzt in unserer Kritik.

 

Schauspieler – Erwartungsgemäß gut

Wer die japanischen Sprecher der Charaktere aus der Serie bereits kennt, dürfte nicht verwundert sein, dass besagte Sprecher hier wieder gute Arbeit leisten. Vor allem Yoshitsugu Matsuoka und Haruka Tomatsu, die jeweils die Hauptfiguren Kazuto und Asuna sprechen stechen positiv heraus. Grade Tomatsu, die viele dramatische Szenen erhält konnte die Wärme und Entschlossenheit von Asunas Charakter sehr gut darstellen. Auch der Rest des Casts kann überzeugen. Was die Neuzugänge betrifft, so fällt Yoshio Inoue als kaltherziger Gegenspieler als positives Beispiel auf.

Wertung: 4/5 Sternen

 

Story – Verbesserungen

An dieser Stelle sollte erwähnt sein, dass der Rezensent beide Staffeln der Anime Serie, auf der dieser Film basiert gesehen hat. Eine der großen Schwächen der Serie war immer ihre Handlung und damit sind nicht nur Logiklücken gemeint. Viele Charaktere erhielten kaum Aufmerksamkeit oder waren schlicht und einfach langweilig geschrieben, während der Plot an sich selbst oft nicht überzeugen konnte. Die Bösewichte innerhalb der ersten beiden Staffeln waren teilweise sogar lachhaft. Daher ist es erfreulich zu sehen, dass „Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale“ einige dieser Fehler, wenn auch nicht alle erfolgreich beseitigt. Die Figuren, insbesondere die Antagonisten sind hier viel besser geschrieben. Sie haben nachvollziehbare Motivation und man kann sich teilweise mit ihnen wirklich gut identifizieren. Außerdem wird einer der großen Kritikpunkte an der Serie, nämlich dass Kirito/Kazuto immer als viel zu mächtig dargestellt wird clever adressiert. Leider funktioniert das letztendlich dann doch nicht komplett, doch immerhin sieht man einen Ansatz. Zu guter letzt kann man noch, dass ein Großteil der Handlung sich auf Kazutos und Asunas Beziehung stützt, als positiven Aspekt nennen. Die Beziehung dieser beider Figuren war bereits in der Serie eines der besten Elemente. Das Drehbuch ist bei weitem nicht perfekt. Es gibt immer noch viele Logiklöcher, langweilige Expositionszenen und unpassende „Fanservice“-Momente. Dennoch ist die Story hier ein klarer Schritt nach vorne, was das franchise angeht.

Wertung: 3,5/5 Sternen

 

Regie – Qualitätserhöhung

Tomohiko Ito macht mit diesem Film viel richtig. Allein die Actionszenen sind wahnsinnig gut in Szene gesetzt und lassen den Zuschauer teilweise mit offener Kinnlade zurück. Auch was die eigentlich Geschichte angeht und wie man emotionale Momente an das Publikum heranführt, scheint Ito genau verstanden zu haben. Wo er hingegen ein paar Fehler begeht, ist das generelle Tempo des Films. Trotz guter Action fühlt sich „Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale“ nämlich doch ein wenig länger an, als er eigentlich ist. Dies wird auch an einigen expositorischen Dialogen liegen, die dem Pacing des Films doch sehr zu Schaden kommen. Dazu kommen einige unpassende, unfreiwillig komische Momente, die der Dramaturgie schaden. Insgesamt liefert Ito gleichwohl einen Ableger der Serie ab, der diese in jeder Hinsicht übertrifft.

Wertung: 3,5/5 Sternen

 

Filmmusik – Gute Wahl

Yuki Kajiura war für die Musik des Films verantwortlich, für die man sie richtiggehend loben muss. Nicht nur ist der orchestrale Score gut gelungen, auch die typischen J-Pop Songs, die in „Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale“ enthalten sind wissen zu überzeugen. Namentlich der Theme Song „Catch the Moment“ von LiSA, zu welchem der Abspann des Films läuft weiß sehr gut zu gefallen. Jeder Freund von J-Pop wird diesen Song wahrscheinlich später noch rauf und runter hören.

Wertung: 4/5 Sternen

 

Nachbearbeitung – Beeindruckend

Die Animation ist hier, selbstverständlich durch ein höheres Budget bedingt, sehr viel schöner anzusehen, als die der Anime Serie. Was jedoch wirklich für Erstaunen im Kino sorgte, waren die Actionszenen, spezifischer: Die finale Actionsequenz. Besagte Szenen sind so dynamisch, dass man gar nicht nachfragen will, wie lange die Animateure daran gearbeitet haben. Das Sound design ist meistens auch sehr gut, obwohl es ein paar merkwürdige Geräusche im einen oder anderen Actionmoment gab.

Wertung: 4/5 Sternen

 

Fazit – Erwartungen übertroffen

Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale“ ist mit Abstand das beste, was bisher aus dem franchise hervorgegangen ist. Sowohl die Handlung, als auch alle technischen Aspekte wurden deutlich verbessert. Fans des Anime, sollten sich diesen Film sowieso angucken, sobald er auf DVD oder Blu Ray erscheint. Doch auch Skeptiker, denen die Serie nicht besonders gefiel, könnten von dem Film überzeugt werden

Wertungsdetails

Gesamt: 4.0

Wertungen

"Sword Art Online The Movie: Ordinal Scale" ist bisher von 1 Usern bewertet worden. Dabei haben sie im Schnitt 3.5 von 5 Sternen vergeben.

Aktuelle Nachrichten

Aktuelle Specials

Aktuelle Kolumnen

Kommentare
Antworten

Antwoten