Overdrive | Film-Freak

Film

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Plakat zu "Overdrive" © 2017 Kinology

Overdrive

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
29. Juni 2017 - 1 Std. 36 Min.
2.5
2.5

Inhaltsangabe

Die beiden Brüder Andrew und Garrett sind als Autodiebe Meister ihres Fachs. Dabei haben sie es aber lediglich auf die ganz exklusiven und hochpreisigen Sammlerstücke abgesehen. Beim Versuch einen Oldtimer zu stehlen, geht jedoch einfach alles schief. Was die biden nicht wussten: Das Auto gehört dem Gangster Jacomo Morier. Um lebend aus der Sache herauszukommen, sollen sie dem Gangsterboss ein besonderes Auto seines Erzfeindes stehlen. Ein Wettlauf gegen die Zeit mit überraschenden Wendungen und viel Adrenalin beginnt ...

Details

Overdrive
Kinology, Umedia, Setient Pictures
Frankreich
29. Juni 2017
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "Overdrive" 2.5 von 5 Sternen!
2.5 Sterne

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Kritik

Schnelle Autos, hübsche Mädels, Gangsterbosse und viel Action. Diese Kombination ist nichts neues. Dennoch verspricht „Overdrive“ Spannung bis zum Zerreissen und mehrere überraschende Plottwists. Doch kann der Film das einmalige Erlebnis, das er da verspricht, auch liefern?

 

Story

Andrew und Garrett Foster sind Halbbrüder, die ihren Lebensunterhalt durch das gewagte Stehlen von hochkarätigen Karren bestreiten. Die Prämisse des Filmes ist klingt bekannt: Ein großer Coup geht schief und die Hauptdarsteller müssen ihren Kopf aus der Schlinge ziehen. Doch halt! Die schönen Frauen dürfen nicht fehlen! Da helfen Andrews Freundin und deren BFF aus. Soweit, so gut. Leider bekommt man kaum Hintergrundinformationen zu den Charakteren, was ein Einfühlen und Identifizieren verhindert. Die Story basiert auf Rasanz und Coolness, was sicherlich zur Thematik passt, doch die Figuren bleiben zweidimensional und von einer Entwicklung, wie es die klassische Heldengeschichte verlangt, kann nicht die Rede sein.

Wertung: 2/5 Sternen

 

Schauspieler

Scott Eastwood und Freddie Thorp mimen die Halbbrüder Andrew und Garrett. Wo Thorp durchaus glaubhaft den lockeren, sorglosen und risikofreudigen Sidekick spielt, zeigt Eastwood eine recht monotone Palette an Gefühlsausdrücken. Obwohl man von ihm emotionale Ambivalenz erwartet, da er eine Zukunft mit seiner Liebsten plant und die Kriminalität an den Nagel hängen will, ist dies kaum aus seiner betont coolen Miene zu schließen. Die liebreizende Ana de Armas konnte in ihrer Rolle in „Blade Runner 2049“ deutlich mehr von ihrem Können zeigen. Als Entschuldigung lässt sich sagen, dass das Skript nur wenig Raum lässt für Charakterentwicklung, wie bereits erwähnt. Ein paar Punkte gibt es doch noch dafür, dass die Darsteller ihre Stunts selber gedreht haben.

Wertung: 2/5 Sternen

 

Regie

Antonio Negret hat sich beim Dreh seines neuesten Werkes nichts wirklich Neues einfallen lassen. Die Einstellungen wirken sehr standardisiert, es fehlt der künstlerische Flair. Die Party-Szene gleich zu Beginn des Films wirkt gestellt. Die Darsteller sind meist frontal dargestellt oder in einer Reihe angeordnet, die Konstellationen wirken anorganisch. Mehr Mühe gab er sich mit der Inszenierung der Oldtimer, die aus jedem erdenklichen Winkel betrachtet und bestaunt werden. Immerhin: Die Action-Szenen wurden ziemlich ausgeklügelt vor laufender Kamera gedreht und lassen manchmal den Atem kurz stocken.

Wertung: 3/5 Sternen

 

Nachbearbeitung

Endlich kann „Overdrive“ wieder ein paar Punkte sammeln, denn mit Special Effects wurde hier nicht gespart. Sie sind, mit wenigen Ausnahmen, so eingebaut dass es kaum auffällt. Die Funken sprühen da, wo sie sollen und die digitalen Feuer brennen physikalisch glaubwürdig. Der Schnitt ist genau und sauber, auch in Szenen, die wahrscheinlich an zwei verschiedenen Standorten gedreht wurden, sind keine Fehler erkennbar.

Wertung: 4/5

 

Filmusik

Die Musik past perfekt zum Thema des Filmes. Die lässigen Beats strahlen Jugend und Coolness aus. In Action-Szenen wird besonders auf Drums und Percussion gesetzt, der Rhythmus zieht an im Einklang mit der Action. Hier und da noch ein paar Dance-Stücke und Remixes eingebaut, und die Untermalung verschmilzt perfekt mit den Bildern.

Wertung: 4/5

 

Fazit

Wer Autos liebt, und besonders Oldtimer, der kann „Overdrive“ sicher durchaus etwas abgewinnen. All diejenigen, die jedoch eine handfeste Story und überzeugendes Schauspiel suchen, werden mit diesem Film nicht glücklich.

Wertungsdetails

Gesamt: 2.5

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