Matrix | Film-Freak

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Plakat zu "Matrix" © 1999 Silver Pictures

Matrix

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
30. März 1999 - 2 Std. 16 Min.
5.0
5.0
5.0
Meisterwerk!

Inhaltsangabe

Der Hacker Neo wird übers Internet von einer geheimnisvollen Untergrund-Organisation kontaktiert. Der Kopf der Gruppe - der gesuchte Terrorist Morpheus - weiht ihn in ein entsetzliches Geheimnis ein: Die Realität, wie wir sie erleben, ist nur eine Scheinwelt. In Wahrheit werden die Menschen längst von einer unheimlichen virtuellen Macht beherrscht - der "Matrix", deren Agenten Neo bereits im Visier haben...

Details

The Matrix
Silver Pictures, Warner Bros., Village Roadshow Pictures, Groucho II Film Partnership
Australien, USA
30. März 1999
63.000.000 US-$
463.517.383 US-$
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "Matrix" 5.0 von 5 Sternen!
5.0 Sterne
5.0 Sterne

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Kritik

Ist unser Leben nur eine Simulation? Ein Computerprogramm? Ist das alles hier gar nicht echt? Leben wir nur einen Traum? Diesen tief philosophischen Fragen stellt sich „Matrix„, ein Film, der neue Maßstäbe setzt und ein Zeitalter des surrealen Science-Fiction einläutet.

 

Schauspieler – Neo lässt Keanu Reeves zur Legende werden!

„Der ist hölzern und kann gar keine Emotionen rüber bringen!“ – So etwas hat Keanu Reeves, bevor er in „Matrix“ die Rolle des Neo übernahm, oft gehört. Doch seine eiskalt-elegante, gefühlsechte Verwirrung zwischen Realität und Matrix brachten dem Film die erforderliche, starke und souveräne Hauptperson, die er brauchte und Reeves weltweiten Erfolg. Aber auch Laurence Fishburne, der durch die berühmte Szene der „Nimmst Du die blaue oder rote Pille“-Entscheidung sämtliche Kritiker für sich gewann, leistet eine grandiose Arbeit, welche er bis heute nie wieder erreicht hat. Auch die weiteren Darsteller wie Carrie-Anne Moss oder Hugo Weaving überzeugen auf ganzer Linie. Wir haben keinen einzigen unpassenden oder gar unüberzeugenden Darsteller gefunden. So etwas passiert selten!

Wertung: 5/5 Sternen

 

Story – Komplex, tief, philosophisch, leicht zu verstehen, aber nie zu durchblicken!

Die Handlung in „Matrix“ ist eigentlich recht einfach gehalten: Die Welt ist eine Lüge und in Wirklichkeit ein Simulation von Maschinen, die uns Menschen in einen Computer „gesteckt“ haben. Aber eigentlich ist sie auch viel mehr, der Wunsch eines unindividuellen Büromitarbeiters, der gerne etwas besonders sein will. Ein Programmierer auf der Suche nach dem besten Hacker der Welt über ein Netz von Daten, die eigentlich nicht wirklich real sind, ein Krieg der Menschheit gegen sich selber und ihre Verlockung auf das Gute zu verzichten, weil es ihnen dann zu gut ginge und alles im Ganzen: Die Geschichte von Neo (Um die Handlung nur halbwegs zu überblicken und zu deuten (die Mehrdeutigkeit gleicht einem philosophischen Text von Immanuel Kant) bedarf es eines eigenen Artikels). Durch diesen kleinen Einblick in die Handlung kann man eines klar sagen; besser hätte man es nicht machen können.

Wertung: 5/5 Sternen

 

Regie – Die Wachowskis revolutionieren die Film-Welt.

Matrix“ setzt neue Maßstäbe! Zuvor war so eine Handlung undenkbar gewesen, welche auch noch durch die szenische Darstellung, die Colorierung, die schauspielerische Leistung und den philophischeren Sinn inszeniert wird. Ein so in sich geschlossener und gleich undurchblickbarer Film ist normalerweise kein Blockbuster, sondern eher ein Art-House-Film für ausgewähltes Publikum, das filmanalytische Prämissen besitzt, dennoch haben es die Wachowskis geschafft dieses schwierige Thema massen-tauglich zu machen, indem sie die Rahmenhandlung leicht und verdaulich hielten, sie aber durch die filmische Umgebung mit einer viel tieferen Ebene durchsetzten. Eine Glanzleistung.

Wertung: 5/5 Sternen

 

Filmmusik – Don Davis macht’s möglich

Sie ist eine der besten Filmmusiken überhaupt und gehört in jedes Best-Of der Filmmusik. Und das nicht umsonst, denn Don Davis schuf für „Matrix“ die Verwirklichung des Computers in musikalischer Form. Bis heute ist kein Soundtrack dieser simultanen, unrealen Wirklichkeit so nah gekommen, wie Davis‘ grandioser Main-Titel zu „Matrix„. Wenn man versucht in in Worte zu fassen käme wohl eine wikileaksartige, immer-online, Internet gebundene und doch nicht existente Computer-Dame heraus.

Wertung: 5/5 Sternen

 

Nachbearbeitung – Kugelgeschosse in Slow-Motion

Unvergessen ist diese typische „Matrix„-Szene: Neo weicht in Zeitlupe den Geschossen von Agent Smith aus. Grandiose und großartige, filmerische und Effekt-lastige Einstellungen, die bis heute jedes Kind kennt und nachahmen will. So eine Szene bleibt unvergessen und wirkt sich auch langfristig auf die Film-Welt aus (durch Parodien und Nachahmungen). Also Hut ab. – Eine atemberaubende Leistung!

Wertung: 5/5 Sternen

 

Fazit – Ein bis heute unerreichter Klassiker

Die Wachowskis haben es geschafft eine Art-House-Reihe für Mainstream-Zuschauer zu erschaffen. „Matrix“ ist einer der wenigen Filme, den man wirklich jedem empfehlen kann. Der action-freudige Jugendliche, der inhaltlich-liebende Rentner, die liebes-lastige Mutter und auch der hart gesonnene Filmkritiker: Jeder wird diesen Film mögen und wahrscheinlich sogar bewundern, denn „Matrix“ hat alles, was ein guter Film braucht und ist ein Muster-Beispiel für gelungene Unterhaltung.

Wertungsdetails

Gesamt: 5.0

Wertungen

"Matrix" ist bisher von 5 Usern bewertet worden. Dabei haben sie im Schnitt 5.0 von 5 Sternen vergeben.

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