Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft | Film-Freak

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Plakat zu "Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft" © 2015 Mini Film

Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
17. Dezember 2015 - 1 Std. 30 Min.
2.0
2.0
Nicht so schlecht!

Inhaltsangabe

Der elfjährige Felix ist bereits von mehreren Schulen geflogen, die Otto-Leonhard-Schule ist nun seine letzte Chance. Doch schon der erste Tag dort gestaltet sich als wenig vielversprechend. Zwar findet er in der aufgeweckten Ella schnell eine neue Freundin, doch ist seine neue Direktorin und Klassenlehrerin Dr. Schmitt-Gössenwein unausstehlich und obendrein heißen ihn die Jungs seiner Klasse, allen voran der arrogante Mario, nicht gerade willkommen. Um von ihnen akzeptiert zu werden, soll Felix mehrere Mutproben bestehen. Die erste sieht vor, dass er am Abend in die Schule einbricht. Bei dem Versuch erwischt ihn jedoch ausgerechnet Frau Schmitt-Gössenwein. Doch diese schrumpft dann urplötzlich auf winzige Größe, woraufhin sie fortan Zuflucht in Felix‘ Rucksack findet. Der versucht nun herauszufinden, was es mit dem mysteriösen Vorfall auf sich hat und wie man diesen rückgängig machen kann. Gleichzeitig ist es nun auch an ihm, gemeinsam mit seiner geschrumpften Lehrerin gegen Marios Vater, den Schulrat Henning, vorzugehen, der seine ganz eigenen Pläne mit der Schule verfolgt.

Details

Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft
Mini Film, Blue Eyes Fiction, Karibufilm
Deutschland
17. Dezember 2015
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft" 2.0 von 5 Sternen!
2.0 Sterne

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Kritik

„Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ erzählt von einem Schüler, der von allen Einrichtungen der Stadt geflogen ist und nun sein Glück an der allerletzten möglichen Schule versucht. Doch gerade dort dort trifft er auf die strengste aller Lehrerinnen überhaupt, woraufhin natürlich alles anders läuft als geplant. Doch als die gehasste Lehrerin plötzlich die Körpergröße eines Stiftes annimmt, nehmen die Dinge ihren Lauf. Ob der Kinderfilm mit Charme und Witz überzeugen kann, erfährst Du jetzt.

 

Schauspieler – Wo ist die Tiefe?

Oskar Keymer als Hauptprotagonist Felix versucht seine Rolle als mieser Schüler überzeugend zu spielen, leider gelingt ihm das aber viel zu oft nicht, da er häufig etwas überfordert wirkt, beispielsweise, als er seine geschrumpfte Lehrerin bei sich zuhause entdeckt. Hin und wieder hat er auch ein paar gute Momente, in denen er durch seine Witze überzeugen kann, allerdings wirkt er insgesamt dennoch schwach. Seine Freundin Ella, gespielt von Lina Hüesker, ergänzt ihn jedoch schauspielerisch ganz gut und spielt ihre Rolle ordentlich ohne besondere Auffälligkeiten oder Ausfälle. Ganz im Gegensatz zu den Darstellern der drei Checker der Klasse, allen voran Georg Sulzer, welcher deren Anführer Mario verkörpert. Die drei Jungs wirken über den gesamten Film hinweg gekünstelt und unrealistisch. Einen schwierigen Einstieg in den Film hat auch Anja Kling als strenge Lehrerin Dr. Schmitt-Gössenwein, die ihre Rolle zu Beginn total überspitzt darstellt und auch im weiteren Verlauf des Films nur leicht an der Charaktertiefe kratzt und durch klischeehafte Reaktionen glänzt. Erst in der zweiten Filmhälfte gelingt es ihr, die Charakterentwicklung zu vermitteln, was auch durch die ordentlich gelungene Interaktion mit Felix und Ella, zu denen sie eine Bindung aufbaut, unterstützt wird. Fast durchweg überzeugen kann hingegen Axel Stein als Vater von Felix, dieser überzeugt mit gutem Humor und vermittelt sowohl das Kind im Erwachsenen als auch den ernsten Vater sehr gut.

Wertung: 2/5 Sternen

 

Story – Gut gedacht, schlecht gemacht

An sich bietet der Kinderfilm eine durchaus coole und witzige Handlungsgrundlage, schließlich dreht es sich um ein interessantes Mysterium mit dem Geist des Gründers der Otto-Schule, an der Felix seine letzte Chance sucht. Leider setzt der Film diese Idee nur sehr schwach um. Durch das reihenweise Bedienen von Klischees wird dies nur verstärkt. Klischee 1: Hauptprotagonist Felix trifft am ersten Tag auf die drei coolen Checker der Klasse, welche ihn erst nicht akzeptieren wollen. Klischee 2: Er muss 3 Mutproben erfüllen, um von ihnen akzeptiert zu werden. Klischee 3: Eine Stimme in seinem Kopf lässt ihn das Richtige tun. Sowohl Klischees wie diese, als auch schwache Dialoge ziehen sich wie ein roter Faden durch den Film. Logiklöcher, wie die Szene, in der Felix offensichtlich laut mit seiner geschrumpften Lehrerin redet, es aber scheinbar niemand hören kann oder hören will, unterstreichen den mäßigen Eindruck des Films zusätzlich. Einzige Pluspunkte sind die kindgerechte Auflösung des Mysteriums zum Ende des Films und einige witzige Situationen, wobei die meisten von ihnen auch für Kinder sehr flach wirken.

Wertung: 2/5 Sternen

 

Regie – Mehr schlecht als recht

Regisseur Sven Unterwaldt versucht sich mit „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ an der Inszenierung eines Kinderbuchs, wobei es so wirkt, als würde er den Schauspielern scheinbar wenig Spielraum beim Ausfüllen ihrer Rollen geben. Bei der Kameraführung kann er durchaus überzeugen, diese passt sich angenehm den ruhigen und dialoglastigen Szenen genauso gut wie den schnelleren und hastigeren an. Hier wird ein gesunder Mittelwert gefunden. Auch baut er viele interessante Kameraperspektiven ein und spielt mit der Perspektive der Kameradrohne Marios. Weniger überzeugen können die zeitweise detaillosen und klischeehaft ausgewählten Umgebungen in den Kinderzimmern und der Schule. Auch die schwachen Kostüme und Requisiten können nicht wirklich überzeugen, da viele unrealistisch und aus Pappe gemacht wirken. Hinzu kommen teilweise schwache Inszenierungen, wie einige Skateboardfahrten, die durch Schnitte offensichtlich gut aussehen sollen, aber dennoch einen sehr schwachen Eindruck hinterlassen.

Wertung: 2/5 Sternen

 

Musik – Eintönige Suppe

Musikalisch untermalt wird „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ von Karim Sebastian Elias. Überzeugen kann seine Musik jedoch nicht wirklich, variantenlos und eintönig kann sie das Bild leider in keiner Weise verstärken. Als Zuschauer hört man gefühlt in jeder traurigen Szene ein und das selbe Lied in Dauerschleife, genauso wie in lustigen Szenen. Auch die einzelnen Figuren erscheinen häufig mit der selben Musik im Bild.

Wertung: 1/5 Sternen

 

Nachbearbeitung – Schlechte Greenscreenarbeit

Bei der Bildqualität kann man dem Film nichts anhaben, die sieht in den meisten Fällen gut aus und weist keine großen Schwächen auf. Der Kern des Films, die Darstellung der geschrumpften Lehrerin, ist aber ein ziemlicher Reinfall. In vielen Szenen erkennt man leider deutlich den Greenscreen, was für die Glaubwürdigkeit einen ordentlichen Einschnitt bedeutet. Ebenfalls schwach ist die Tonbearbeitung. Manchmal ist die Hintergrundmusik zu laut und die Gespräche zu leise. 

Wertung: 2/5 Sternen

 

Fazit – Selbst für Kinder zu flach

„Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ bietet eigentlich eine witzige Geschichte als Grundlage zu einem humorvollen Kinderfilm, der in der Umsetzung aber leider deutlich am Ziel vorbeischießt. Geprägt durch Klischees, viele verfehlte Witze und unglaubwürdige Charakterdarstellungen kann der Film leider nicht überzeugen. Für jüngere Kinder vielleicht noch ganz lustig, mehr aber auch nicht.

Wertungsdetails

Gesamt: 2.0

Wertungen

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