Der Exorzist | Film-Freak

Film

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Plakat zu "Der Exorzist" © 1973 Warner Bros.

Der Exorzist

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
19. September 1974 - 2 Std. 2 Min.
5.0
5.0
Meisterwerk!

Inhaltsangabe

Als die zwölfjährige Regan beginnt, sich seltsam zu verhalten, obszöne Dinge zu sagen und unter Krampfanfällen leidet, stehen ihre Mutter Chris und die Ärzte vor einem Rätsel. Schreckliche Dinge gehen vor in Regans Umfeld, und schon bald wendet Chris sich an den Jesuitenpater Kerras, denn es scheint, als wäre ihre Tochter von einem Dämon besessen ...

Details

The Exorcist
Warner Bros., Hoya Productions
USA
26. Dezember 1973
8.000.000 US-$
441.306.145 US-$
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "Der Exorzist" 5.0 von 5 Sternen!
5.0 Sterne

Bilder

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Kritik

Als der erste Film seiner Art wartet „Der Exorzist“ auf mit schockierenden Bildern und einer mitreißenden Story. Die Zuschauer sollen aus den Kinos geflüchtet oder gar ohnmächtig geworden sein. Lohnt es sich, das Risiko einzugehen?

Schauspieler – eine Dreizehnjährige in einem Horrofilm

Die wohl herausragendste schauspielerische Leistung liefert die junge Linda Blair, damals dreizehn Jahre alt, mit ihrer überzeugenden Darstellung des besessenen Mädchens. Neben den berühmten Szenen mit Beschimpfungen und Erbrochenem darf man jedoch auch solche Momente nicht vergessen, in denen die verängstigte Regan sich im Krankenhaus schmerzhaften Tests unterziehen muss und dabei zwar tapfer ist, aber sichtbar leidet. Das einzig Negative daran: die Rolle wurde nicht allein von Linda Blair gespielt. Manche Szenen und Voice-Overs wurden von anderen Schauspielerinnen beigesteuert, die jedoch nicht in den Credits erschienen und sich ihre Rechte juristisch erstreiten mussten. Dafür  gibt es leider einen Stern Abzug.

Wertung: 4/5 Sternen

 

Story- Zweifel bis zum Schluss

Das Drehbuch stammt aus der Feder des gleichen Autors, der auch den kontroversen Roman mit gleichem Namen geschrieben hat. In der Mitte des Geschehens steht das Mädchen Regan, das von einem Dämon besessen wird. Doch dieses Wesen spinnt seine Intrigen durch ihr Umfeld. Niemand in ihrer Nähe ist sicher. Pater Kerras soll diesen Dämon später austreiben, doch statt einem eindimensionalen Helden ist er gezeichnet von Schuldgefühlen und Zweifeln an seinem Glauben. Ein wichtiges Detail sollte der geneigte Zuschauer nicht außer Acht lassen:  Der Film legt sich bis kurz vor Schluss nicht fest, ob es sich tatsächlich um einen Dämon handelt oder nicht. Und ob es sich beim Ende nun um ein Happy End handelt oder nicht, muss wohl auch jeder für sich selbst entscheiden.

Wertung: 5/5 Sternen

 

Regie – Ein Meister am Werk

Der Exorzist“ ist berühmt für seine Special Effects. Diese sind nicht am Computer entstanden, sondern für die laufende Kamera ausgeklügelt und machen auch heute noch einen gruseligen Eindruck. William Friedkin zeigt ein breites Spektrum an wunderbaren Einstellungen, besonders gleich zu Beginn, als wir mit Pater Merrin durch eine lebhafte irakische Stadt streifen und ihm bei seinen Ausgrabungen zuschauen. Auch stellt er ohne lange Dialoge Pater Kerras Gewissensbisse dar, als er seine alte Mutter in einer Irrenanstalt wiederfindet. Jederzeit ist die Athmosphäre stimmig und die Bilder sprechen meist für sich. Dafür wurde William Friedkin auch 1974 für den Oscar in Regie nominiert.

Wertung: 5/5

 

Filmmusik – nicht zu viel, genau richtig

Die Musik im Exorzisten ist unaufdringlich, setzt aber genau an den richtigen Stellen ein. Neben der dramatischen Unterstreichung besonders erschreckender Momente gelingt es der Filmmusik, ruhigere Szenen mit einer gewissen Paranoia zu füllen, sodass man sich nie ganz sicher sein kann, ob nicht doch gleich wieder etwas passiert.

Wertung: 5/5

 

Nachbearbeitung – schaurig schöne Nachvertonung

Und schon wieder haben wir einen Oscar –  diesmal für die gelungene Nachvertonung der dämonischen Beschimpfungen, die von einer anderen, erwachsenen Schauspielerin gesprochen wurden. Sie faucht, sie stöhnt, sie flucht und lässt uns das Mark in den Knochen gefrieren. Erschreckend gelungen!

Wertung: 5/5

 

Fazit – Ein Kulturgut!

Obwohl nun mehr als 40 Jahre ins Land gegangen sind, bleibt „der Exorzist“ ein Meilenstein des Horrorgenres. Dort liegt der Ursprung der Horrorfilme, wie wir sie heute kennen. Auch zärter besaitete Filmfans sollten sich wagen, denn dieser Film ist ein Kunstwerk.

Wertungsdetails

Gesamt: 5.0

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"Der Exorzist" ist bisher von 0 Usern bewertet worden. Dabei haben sie im Schnitt 0.0 von 5 Sternen vergeben.

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