Blade Runner | Film-Freak

Film

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Plakat zu "Blade Runner" © 1982 Shaw Brothers

Blade Runner

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
13. Oktober 1982 - 1 Std. 58 Min.
5.0
3.5
5.0
Meisterwerk!

Inhaltsangabe

Man schreibt das Jahr 2019. Den Replikanten, künstlichen Menschen, ist bei Todesstrafe die Rückkehr zur Erde verboten. Doch trotzdem kehren eines Tages einige dieser Wesen zurück. Diese besondere Spezies verfügt über Kraft und Intelligenz mehrerer Menschen und ist von diesen kaum zu unterscheiden. Sie sollen unschädlich gemacht werden. Nur eine Spezialeinheit kann sie aufspüren: die Blade Runner. Eine atemberaubende Hetzjagd durch die futuristische Welt beginnt.

Details

Blade Runner
Shaw Brothers, Warner Bros., The Ladd Company
USA, , Großbritannien
25. Juni 1982
28.000.000 US-$
32.768.670 US-$
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "Blade Runner" 5.0 von 5 Sternen!
5.0 Sterne
3.5 Sterne

Bilder

Trailer

DU NEBEN MIR – Trailer #1 (Full HD) – Deutsch/German

veröffentlicht am 12. Mai 2017

VAIANA – Trailer #2 (Full HD) – Deutsch/German

veröffentlicht am 5. Mai 2017

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Kritik

Ridley Scotts zweiter Kultfilm in Folge ist eine Perle des Cyberpunk und stellt uns vor die brennende Frage: Was macht einen Menschen eigentlich aus?

 

Schauspieler – Roboter haben Emotionen

Harrison Ford spielt den Protagonisten, einen ehemaligen „Blade Runner„, der Replikanten, denen der Zutritt zur Erde verboten ist, „in den Ruhestand“ versetzt, das heißt tötet. Dabei wird er in seiner schauspielerischen Leistung von seinen Kollegen deutlich übertroffen. Sean Young, als die perfekte Nachbildung eines Menschen namens Rachel, ist spürbar verzweifelt, als sie erfährt, dass die Erinnerungen an ihre Kindheit bei der Produktion implantiert wurden. Und nicht zuletzt Rutger Hauer und Daryl Hannah, die als tragisches Paar eine ungewöhnliche Mischung an Mitgefühl und Furcht im Zuschauer erzeugen.

Fun Facts: In einer Szene läuft Daryl Hannah als die Replikantin Pris in eine Autoscheibe. Dies war nicht geskriptet und Daryl verletzte sich am Ellenbogen, spielte die Szene aber professionell zu Ende. Und wenn das noch nicht reicht – die letzten Sätze des Filmes, die zum Kultstatus des Werkes beigetragen haben, waren vom Schauspieler improvisiert.

Wertung: 5/5

 

Story – Umwerfend

Die Story von „Blade Runner“ wirft existentielle Fragen auf. Die Replikanten werden hergestellt, um fremde Planeten für die Menschen bewohnbar zu machen, denn die Erde ist überfüllt. Dort aber ist der Zutritt für Replikanten untersagt – illegale Einreise bedeutet für die zu Gefühlen fähigen Androiden den Tod. Nur ein Test auf Empathiefähigkeit kann diese perfekten Nachbildungen von einem echten Menschen unterscheiden, doch selbst dieser scheint bei der neuesten Generation der Replikanten an seine Grenzen zu stoßen.

Genau wie der Protagonist wird der Zuschauer aufgefordert zu entscheiden, wo die Maschine aufhört und der Mensch beginnt. Keine der Figuren ist nur gut oder böse und nichts in diesem Film ist das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint.

Wertung: 5/5

 

Regie – Etablierung eines Kultfilms

Blade Runner“ ist Ridley Scotts zweiter Kultfilm, direkt nach dem Hit Alien. Erneut schafft er es meisterhaft, die Beklommenheit einer düsteren Zukunftsvision darzustellen. Dabei wirkt nichts künstlich oder gewollt. Die angespannte Atmosphäre entsteht unter anderem durch die lang andauernden Nahaufnahmen auf die Gesichter. Beim Tod der Figuren setzt Scott auf Zeitlupe, und zwingt den Zuschauer auf diese Art, genau hinzusehen.

Wertung: 5/5

 

Nachbearbeitung – Technisch grandios!

Der Film aus dem Jahr 1982 musste tief in die Trickkiste greifen, denn damals konnte man verworrene, düstere Panoramen nicht mal eben am Computer basteln, sondern musste mit Miniaturen und Winkeln hantieren. So ging der Großteil der Nachbearbeitung in den Schnitt.

Der Film hat ganze drei Versionen: das Original, den Director’s Cut und den „Final Cut“ aus dem Jahr 2007, mit dem Ridley Scott selbst endlich zufrieden gewesen sein soll. Eine kleine Warnung: Die Versionen haben unterschiedliche Enden, die jeweils unterschiedliche Interpretationen des Geschehens zulassen.

Wertung: 5/5

 

Filmmusik – Fast immer passend

Die musikalische Untermalung des Films erfolgte durch Oscarpreisträger Vangelis. Die Handlung wird durch für die 80er Jahre typischen Synthesizer-Klänge begleitet, was an vielen Stellen stimmig ist, an manchen jedoch – zumindest für die Ohren eines 90er-Kindes – wie ein akustischer Fremdkörper wirkt.

Wertung: 4/5

 

Fazit

Eine einfache Story, die komplexe Gedanken nach sich zieht und Androiden, die mehr leiden als manch ein Mensch. Dazu noch großartige schauspielerische Leistungen und ein Meister auf dem Regiestuhl – ein Muss für alle Sci-Fi Fans!

Wertungsdetails

Gesamt: 5.0

Wertungen

"Blade Runner" ist bisher von 1 Usern bewertet worden. Dabei haben sie im Schnitt 3.5 von 5 Sternen vergeben.

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