A Quiet Place | Film-Freak

Film

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Plakat zu "A Quiet Place" © 2018 Sunday Night

A Quiet Place

Startdatum
Regie
Schauspieler
Genre
Film-Freak
User
12. April 2018 - 1 Std. 35 Min.
4.5

Inhaltsangabe

In der nahen Zukunft müssen Menschen täglich um ihr Leben fürchten, denn sie werden ständig von Monstern bedroht, welche nur auf Geräusche reagieren. So kommt es dazu, dass das Schweigen und die Stille für eine junge Familie die oberste Priorität ist.

Details

A Quiet Place
Sunday Night, Platinum Dunes
USA
05. April 2018
17.000.000 US-$
Lies hier warum:
Film-Freak vergibt für "A Quiet Place" 4.5 von 5 Sternen!
4.5 Sterne

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Kritik

A Quiet Place“ ist zur Zeit der Kassenschlager schlechthin in den USA. Der Horrorfilm mit relativ niedrigem Budget, markiert das erste Mal, dass Schauspieler und Comedian John Krasinski selbst Regie führt. Auch bei den Kritikern kam der Film bislang sehr gut an. Ob wir diese Euphorie teilen, erfährst du jetzt in der Kritik.

 

Schauspieler – Intimität

Der gesamte Cast des Films spielt außerordentlich gut. Krasinski könnte man sogar fast vorwerfen, dass er sich selbst recht wenig innerhalb des Films einbringt. Allerdings sind es die subtilen, kleinen Szenen, in denen er seine starke, väterliche Fürsorge gegenüber seinen beiden Kindern zeigt, die letztendlich die dramatischen Momente bedeutender wirken lassen. Emily Blunt verkörpert währenddessen die Mutter in der Familie mit einer beeindruckenden Stärke, lässt es aber gleichzeitig auch immer wieder zu, Fragilität zu zeigen. Selbst die Kinderdarsteller – Millicent Simmonds als eigensinnige Tochter der Familie und Noah Jupe als ängstlicher, ältester Sohn – können durchgehend überzeugen. Insbesondere Simmonds schafft es, die Schuldgefühle ihres Charakters äußerst glaubhaft zu verkörpern.

Wertung: 4,5/5 Sternen

 

Story – Starkes Konzept

Die Prämisse, dass man absolut still sein muss und keine Geräusche machen darf ist für einen Horrorfilm natürlich perfekt geeignet. Was bei „A Quiet Place“ zusätzlich dazu noch hilft, ist dass der Film nie versucht zu erklären, wo diese schrecklichen, monströsen Wesen überhaupt herkommen, die so extrem auf Geräusche reagieren. Man kann natürlich als Zuschauer Vermutungen anstellen, doch dadurch, dass der Film selbst sich mit dieser Frage nicht beschäftigt, verstrickt er sich einerseits nicht in zu verworrenen Erklärungen und kann stattdessen andererseits seinen Charakteren mehr Zeit geben. Besagte Charaktere funktionieren innerhalb der Handlung auch gut, wobei dies natürlich keine Charakterstudie ist. Die intensiven Spannungsmomente, die den Film ausmachen, werden zugegebenermaßen teilweise durch unlogische Situationen herbeigeführt, die man anders hätte schreiben können. Allerdings gibt es kaum Szenen, bei denen dies wirklich für eine Minderung der Spannung sorgt. Allein das Ende des Film hätte man anders ablaufen lassen müssen, da es zu sehr versucht einen auf „cool“ zu machen. Obwohl das Drehbuch mit das schwächste Glied des Films ist, wirkt es trotzdem kompetent.

Wertung: 3,5/5 Sternen

 

Regie – Ganz große Klasse

Für ein Erstlingswerk ist das Abgelieferte einfach nur beeindruckend. Krasinski hat was die Bildkomposition, den Einsatz von Farben, die Kameraperspektiven und jede Menge andere filmische Mittel angeht, ein extrem gutes Gespür bewiesen. Er schafft es hier die Atmosphäre so dicht zu gestalten und die angespannten Szenen so einnehmend aufzubauen, dass der Zuschauer komplett von dem Film verschlungen wird. „A Quiet Place“ packt zu und lässt den Zuschauer nicht mehr los. Ebenso verleiht der Regisseur dem Film eine bahnbrechende Geschwindigkeit. All dessen zum trotz lässt der Regisseur auch seinen Figuren genug Zeit, um sie eine Verbindung zum Publikum aufbauen zu lassen. Einige fragwürdige Entscheidungen zum Ende des Films hin existieren zwar, können die Leistung von John Krasinski aber kaum schmälern.

Wertung: 4,5/5 Sternen

 

Filmmusik – Bedrohlich

Man könnte „A Quiet Place“ für seine dröhnende Musik, die jedesmal ertönt, wenn Gefahr erscheint, rügen. Damit würde man allerdings verleugnen, dass dieser Score den gewünschten Effekt hat. Die Musik in diesem Thriller verstärkt zu 100% die Gefühle, die man im Kino erfahren soll. Von kleinen Glücksmomenten hin bis zu den großen Schreckmomenten. Klar, sie ist hierbei nicht immer extrem originell, doch sie erzielt ihre Wirkung.

Wertung: 4,5/5 Sternen

 

Nachbearbeitung – Monströs

Ein Großteil der Special Effects konzentrieren sich auf die furchterregenden Monster. Ohne zu viel zu verraten, soll hier nur angemerkt sein, dass diese vor allem für das vorhandene Budget ziemlich fantastisch aussehen. Nicht nur sehen sie extrem gefährlich und zugleich widerlich aus, sondern man kann auch sehr schnell eine gewisse Anatomie bei ihnen feststellen, die für den Plot nicht unwichtig ist. Das Sound-Design muss an dieser Stelle auch über alle Wolken gelobt werden, denn es ist einfach nur genial zusammengesetzt worden. Die einzige Frage, die sich jetzt noch stellt ist: Wie kann ein Film mit so viel weniger Budget so unendlich viel bessere Effekte wie „Black Panther“ haben?

Wertung: 5/5 Sternen

 

Fazit – Spannungsgeladenes Entertainment

A Quiet Place“ ist das Kinoticket alle male wert, für Horrorfans sowieso, aber auch für den normalen Kinogänger. Schließlich kann der Film nicht nur mit den technischen Aspekten der Filmkunst punkten, sondern auch mit Charakteren, die einem genug Grund geben, sich in der gefährlichen Welt des Films zu verlieren und mit jeder Minute neu um ihr Leben zu bangen.

Wertungsdetails

Gesamt: 4.5

Wertungen

"A Quiet Place" ist bisher von 0 Usern bewertet worden. Dabei haben sie im Schnitt 0.0 von 5 Sternen vergeben.

Regie

Schauspieler

Produktionsstab

Michael Bay, Bradley Fuller, Andrew Form
Charlotte Bruus Christensen
Marco Beltrami

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